Lumumba Day: Über weiße Gewalt, Rohstoffe und die Lüge vom „postkolonialen Zeitalter“
17. Januar 1961.
An diesem Tag wurde Patrice Lumumba ermordet.
Nicht „getötet“. Nicht „hingerichtet“.
Er wurde beseitigt gezielt, organisiert, gewollt.
Lumumba starb, weil er etwas Unverzeihliches tat:
Er sagte laut, dass der Kongo nicht frei war und dass Europa und die USA genau das so wollten.
Lumumba war keine Fehlentscheidung er war eine Bedrohung
Patrice Lumumba forderte drei Dinge gleichzeitig:
politische Souveränität,
ökonomische Kontrolle über Rohstoffe,
die vollständige Menschlichkeit Schwarzer Menschen.
Er akzeptierte nicht die koloniale Übergangslüge:
„Ihr seid unabhängig – aber wir behalten die Kontrolle.“
Er wusste: Unabhängigkeit ohne ökonomische Macht ist Betrug.
Seine Ermordung war weiße Ordnungspolitik
Lumumba wurde mit Wissen, Beteiligung und Unterstützung westlicher Staaten ermordet:
Belgien. Die USA. Westliche Geheimdienste.
Nicht aus Angst vor „Kommunismus“,
sondern aus Angst vor einem souveränen, rohstoffkontrollierenden afrikanischen Staat.
Der Kongo war und ist zu wertvoll, um frei zu sein.
Der Kongo leidet nicht an einem „Rohstofffluch“ er ist ein Tatort
„Rohstofffluch“ ist koloniale Sprache.
Der Kongo ist kein Unglück er ist das Verbrechen.
Uran für Hiroshima kam aus dem Kongo.
Kobalt für E-Autos kommt aus dem Kongo.
Gold, Kupfer, Coltan aus dem Kongo.
Die unausgesprochene Botschaft bleibt dieselbe:
Afrikanisches Leben ist ersetzbar.
Die Gewalt im Ostkongo ist kein Versagen sie ist funktional.
Kritische Weißseinsanalyse: Wer darf souverän sein?
Weiße Staaten dürfen Grenzen schließen, Ressourcen schützen, Gewalt anwenden und nennen es „Sicherheit“.
Afrikanische Staaten tun dasselbe und gelten als „instabil“, „korrupt“, „gefährlich“.
Das ist keine Doppelmoral.
Das ist weiße Suprematie.
Lumumba musste sterben, weil er diese Ordnung sichtbar machte.
Der Kongo ist der Nabel Afrikas und genau deshalb wird er zerstört
Ein freier Kongo würde Lieferketten sprengen,
westlichen Wohlstand infrage stellen,
die Lüge von „Entwicklungshilfe“ entlarven.
Der Kongo wird nicht trotz seines Reichtums destabilisiert,
sondern wegen seines Reichtums.
Lumumba Day ist keine Erinnerung er ist eine Anklage
Lumumba Day ist unbequem.
Er fragt:
Wer profitiert heute vom Tod Lumumbas?
Warum ist der Kongo noch immer nicht souverän?
Warum wird Schwarzes Leiden normalisiert?
Schluss: Wir schulden keine Ruhe wir schulden Gerechtigkeit
Patrice Lumumba wurde ermordet.
Aber das System, das ihn tötete, lebt.
Solange der Kongo blutet,
ist jedes Gerede von Menschenrechten, Demokratie und Humanismus hohl.
Lumumba Day heißt nicht trauern sondern Verantwortung einfordern.
Call to Action
Gedenken ohne Konsequenzen ist Teil des Problems.
Während westliche Gesellschaften profitieren, tragen kongolesische Frauen und Mädchen die brutalsten Kosten: sexualisierte Gewalt, frühe Schwangerschaften, Leben ohne Schutz.
Ich unterstütze bewusst Ubuntu Heart
👉 https://www.ubuntuheart.org/
Diese Organisation arbeitet in Goma mit Mädchen und Frauen, die Gewalt überlebt haben und medizinische, psychologische und soziale Begleitung benötigen.
Das ist keine „Hilfe“.
Das ist Schadensbegrenzung in einem System, das weiter Gewalt produziert.



